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| Musikinstrumente des Jazz |
| Akkordeon (acc) Klasse: Blasinstrument Zur Tonerzeugung werden Durchschlagzungen eingesetzt. Beim Akkordeon (od. Ziehharmonika) sitzen die Zungen in zwei Kästen zwischen denen sich ein zweihändig zu bedienender Blasebalg befindet. Die Zungen der Baßbegleitung befinden sich im linken, die Zungen für die Melodiestimmen befinden sich im rechten Kasten. Durch Betätigung von Knöpfen werden Dreiklänge ausgelöst. Beim Akkordeon werden durch Zug und Druck die gleichen Töne erzeugt. Bei der Ziehharmonika werden (ähnlich wie bei der Mundharmonika) bei Zug und Druck unterschiedliche Töne erzeugt. » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Akkordeon spielen |
| Altsaxophon (as) Klasse: Holzblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Abkürzung für das Altsaxophons ist 'as'. Siehe unter Saxophon. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Altsaxophon spielen |
| Bass (b) Klasse: Saiteninstrument Der Kontrabass ist heute das Bassinstrument der Violinfamilie. Eine Ähnlichkeit besteht noch mit den Gamben, da die Zargen spitz zum Hals verlaufen. Auch die Stimmung in Quarten entspricht den Gamben, nicht den Geigen, Bratschen und Celli. Die Stimmmechanik ist - im Unterschied zu den Wirbeln bei Geige, Bratsche und Cello - eine Schraubenmechanik ähnlich der Gitarre. Der Resonanzkörper, der bei aller Gröe des Instuments der erreichten Tiefe der Töne nicht voll gerecht wird, zwingt wie bei der Bratsche zu Kompromessen. Der moderne Bass im Orchester ist ein Dreiviertelinstrument mit einer Korpuslänge von etwa 115 cm. Die Tragfähigkeit der Töne verleiht der Streichergruppe das unverzichtbare Fundament. Die Notierung erfolgt eine Oktave höher, im Bass- und im Tenorschlüssel; Flageolett (Finger nur ganz locker auf die Saite gehalten) ohne Transposition. Beim Anspielen der leeren Saiten eines Kontrabasses (also ohne mit den Fingern einen Ton zu greifen) erklingen die Töne 1E - 1A - D - G. Der Kontrabass weist den Tonumfang 1E - g1 auf; als Flageolett (Finger nur ganz locker auf die Saite gehalten) wird auf der G-Saite auch g3 erreicht. Die Standardform mit vier Saiten wird gelgentlich um eine 1C oder auch 2H-Saite erweitert. » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Bass spielen |
| Bassklarinette (bcl) Klasse:
Images (C) Yamaha Europe Siehe auch bei "Klarinette".Musiker, die Bassklarinette spielen |
| Banjo (bj) Klasse: Saiteninstrument Das Banjo ist aus Begleitinstrumenten der schwarzen, nordamerikanischen Folklore hervorgegangen. Die gebräuchlichste, im Jazz eingesetzte Form des Banjo, ist das viersaitige Tenorbanjo. Das Banjo besteht aus einem kreisrunden Klangkörper mit Fell- oder Kunststoffbespannung und einem langen in Bünden geteilten Hals. Das Banjo dient meist als Begleitinstrument. Ende der 20-er Jahre verdrängte die Gitarre das Banjo. Das Banjo ist jedoch fixer Bestandteil vieler Dixieland-Bands. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Banjo spielen |
| Baritonsaxophon (bs) Klasse: Holzblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Baritonsaxophon spielen |
| Baßposaune (btb) Klasse: Musiker, die Baßposaune spielen |
| (c) Klasse: Musiker, die spielen |
| Klarinette (cl) Klasse: Holzblasinstrument
![]() Images (C) Yamaha Europe Abbildungen: Altklarinette und Klarinette Besetzt sind die meisten Stücken mit zwei Klarinetten. Bei diesem Instrument entsteht der Ton durch das Vibrieren einer aufschlagenden "Zunge" aus Bambus (= Rohrblatt). Diese ist über einer "Bahn" im so genannten "Schnabel" (= Mundstück) des Instruments mit einer Metallzwinge ("Blattschraube") oder einer Schnur befestigt. Die Klarinette wird aus Hartholz gefertigt, ihr Klang wird oftmals als etwas "näselnd" bezeichnet, was jedoch keineswegs abwertend zu verstehen ist. Die Klarinette ist sehr beweglich im Klang, ihre tiefe Lage von besonderem Ausdruck. Die Klarinette wird in den verschiedensten Grundstimmungen hergestellt, sie ist also ein transponierendes Instrument. Klarinetten gibt es in den Stimmungen B, A, gelegentlich C, die kleinen Klarinetten in Es und in D weisen etwas schrilleren Klang auf, dagegen ist die Bassklarinette in B für die tieferen Töne zuständig. Die Klarinette ist ungefährt so lang wie die Oboe (ca. 61 cm) und wird in annähernd gleicher Haltung geblasen (wenn auch im allgemeinen senkrechter nach unten gehalten als die Oboe). Sie besitzt einen größeren Tonumfang als alle übrigen "Holzbläser" und ist so geläufig wie die Flöte. Im Gegensatz zur konisch gebauten Oboe weist die Klarinette eine enge, zylindrische Bohrung auf, die sich am Ende zu einem Schalltrichter erweitert. B- und A- Klarinetten sind die beiden heute gebräuchlichsten Klarinettenarten. Im allgemeinen spielen die Klarinettisten Stücke in B-Tonarten auf der B-Klarinette, solche in Kreuz-Tonarten auf der A-Klarinette; aber ein routinierter Spieler ist im Transponieren genügend versiert, um in jedem Falle das gleiche Instrument anwenden zu können. Wenn er trotzdem im Gebrauch zwischen verschiedenen Typen abwechselt, so geschieht dies, um in jedem Stück die gewünschte Klangfarbe möglichst getreu hervorbringen zu können. Die Notierung erfolgt im Violinschlüssel. Die Klarinette in B weist den Tonumfang d - b3 auf. Notierung: große Sekunde höher. Die Klarinette in A weist den Tonumfang cis - a3 auf. Notierung: kleine Terz höher. Die Bassklarinette in B weist den Tonumfang C - f2 auf. Notierung: große None höher. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Klarinette spielen |
| Cornett (co) Klasse: Blechblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Das Cornett ist nahezu baugleich mit der Trompete. Es ist wie diese, ebenfalls mit drei Ventilen ausgestattet. Der Klang ist 'erdiger' als der der Trompete. Der Durchmesser des Rohres, aus dem das Cornett geformt ist, wird zum Schallrichter hin breiter. Bei der Trompete, bleibt der Durchmesser hingegen konstant. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Cornett spielen |
| Schlagzeug (dr) Klasse: Schlaginstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Das Schlagzeug ist eine Zusammenstellung verschiedener Perkussionsinstrumente, die von einer Person bedient werden. Das Schlagzeug wurde im Bestreben entwickelt, die in den Brassbands von mehrerern Personen geschlagenen Trommeln und Becken in einem einzigen Instrument derart zu kombinieren, sodaß sie von einer Person gespielt werden kann. Die Erfindung des Schlagzeugs kann nicht eindeutig einer Person zugeordnet werden. Das Schlagzeug hat folgende Standardzusammensetzung: große Trommel (bass drum) welche mit einem Fußschlägel geschagen wird, kleine Trommel (snare drum), dem auf der großen Trommel montierten kleinen Tom-Tom, dem stehenden Tom-Tom, dem mit einer Fußmaschine bedienten Hi-Hat und mehreren unterschiedlichen, separat aufgestellten Becken. Das Schlagzeug kann durch Zusätze wie Glocken, Gongs, Triangel erweitert werden. Als Schlagwerkzeuge werden unterschiedliche Trommelstöcke oder Besen verwendet. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Schlagzeug spielen |
| (electronics) Klasse: Musiker, die spielen |
| Euphonium (euphonium) Klasse: Blechblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Andere Bezeichnung für Baritonhorn oder Baßtuba. Siehe bei Tuba. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Euphonium spielen |
| Fagott (fag) Klasse: Holzblasinstrument . .Musiker, die Fagott spielen |
| Flügelhorn (fh) Klasse: Musiker, die Flügelhorn spielen |
| Flöte (fl) Klasse: Holzblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Die Flöte hat in def Jazzmusik erst relativ spät an Bedeutung gewonnen. Obwohl die heutige Flöte meist aus Silber gefertigt wird, zählt sie zu den Holzblasinstrumenten. Die Flöte ist auf asiatische Vorläufer zurückzuführen. Im modernen Jazz wird die Flöte meist mit viel 'Luft' gespielt. Seltener werden die Piccolo-, Alt- und Bassflöte eingesetzt. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Flöte spielen |
| Flügelhorn (flh) Klasse: Musiker, die Flügelhorn spielen |
| Gitarre (g) Klasse: Saiteninstrument
![]() Images (C) Yamaha Europe Die Gitarre ist ein sechssaitiges Zupfinstrument. Seit dem 13. Jahrhundert bekannt hat die Gitarre erst im 20. Jahrhundert, nach unzähligen Wandlungen der Korpusform, Besaitung und Stimmlage, ihre endgültige Form gefunden. Die klassische Gitarre besitzt einen flachen Korpus, eine Zargeneinbuchtung in der Mitte und ein rundes Schallloch. Die Gitarre ist mit sechs Saiten bespannt. (eine Sonderform der Gitarre ist die mit 12 Saiten bespannte Folkgitarre). Die Bespannung kann aus Kunststoff- oder Stahlsaiten bestehen. Die Stimmung der Saiten ist e - a - d1 - g1 - h1 - e2. Durch den Einsatz von Magnettonabnehmern entstand die E-Gitarre. Da die E-Gitarre keinen Klangkörper benötigt, gibt es sie in unzähligen Korpusvariationen. Im Jazz wird die Gitarre meist in der Rhythmusgruppe, gemeinsam mit Schlagzeug und Baß, eingsetzt. Gitarristen übernehmen rhythmische und melodische Aufgaben. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Gitarre spielen |
| Harfe (harp) Klasse: Saiteninstrument Aus dem Musikbogen entstandenes Musikinstrument, das mit den Fingern gezupft wird. Zur Erweiterung der Spielmöglichkeiten ging man im 17. Jahrhundert von der diatonischen zur chromatischen Harfe über. Aus der Hakenharfe, bei der die Saiten mit Haken um einen Halbton höher gestimmt werden konnten, wurde die Pedalharfe entwickelt. Bei der Pedalharfe können alle Saiten durch Pedal chromatisch erhöht werden. Als Weiterentwicklung folgte die Doppelpedalharfe, bei der eine 2-fache Erhöhung der Töne und damit die Erstellung allre Tonarten der in Ces-Dur gestimmte Harfe möglich ist. Die Notierung für die Harfe erfolgt, wie beim Klavier, auf zwei Systemen. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Harfe spielen |
| Keyboard (keyb) Klasse: Tasteninstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Keyboard spielen |
| Marimba (marimba) Klasse: Musiker, die Marimba spielen |
| Mundharmonika (mo) Klasse: - . .Musiker, die Mundharmonika spielen |
| Orgel (org) Klasse: Tasteninstrument . .Musiker, die Orgel spielen |
| Piano (p) Klasse: Saiteninstrument
Images (C) Yamaha Europe Weiterentwicklung aus Cembalo und Clavichord Verwendung einer Hammermechanik (ermöglicht schwächeren und stärkeren Anschlag (piano und forte)) Als Erfinder gilt der florentinischen Cembalobauer Bartolomeo Cristofori (1709) Tonumfang: acht Oktaven Bauarten: Flügel (waagrechter Saitenbezug) und Piano (stehender Saitenbezug) » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Piano spielen |
| Percussion (perc) Klasse: Schlaginstrument . .Musiker, die Percussion spielen |
| Sampler (sampler) Klasse: Musiker, die Sampler spielen |
| Saxophon (sax) Klasse: Holzblasinstrument
![]() Images (C) Yamaha Europe Weiterentwicklung aus der Klarinette Adolphe Sax (Belgien) 1814 - 1893 Arten (siehe Abbildungen): Alt, Bariton, Tenor, Sopran Tonumfang: 2 Oktaven + 1 Quint Tonart: meist Bb oder Eb » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Saxophon spielen |
| Sitar (sitar) Klasse: Saiteninstrument . .Musiker, die Sitar spielen |
| Sousaphon (sousaphon) Klasse: Blechblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Das Sousaphon wurde vom amerikanischen Komponisten John Philip Sousa (1854 - 1932) erfunden. Vorwiegend in Militärkapellen eingesetzt. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Sousaphon spielen |
| (sph) Klasse: Musiker, die spielen |
| Sopransaxophon (ss) Klasse: Holzblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Sopransaxophon spielen |
| Synthesizer (synth) Klasse: Tasteninstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Synthesizer spielen |
| Posaune (tb) Klasse: Blechblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Die Posaunen in einem Orchester (in der Regel 2-3) werden insbesondere eingesetzt zur Unterstützung der Tuttistellen bis hin zu dramatischen Wirkungen. Die zum Entstehen der Töne erforderlichen Schwingungen erzeugen die Posaunisten wie alle Blechblasinstrumentalisten selbst. Die durch ihre Atemluft in Vibration versetzten Lippen wirken dabei wie Gegenschlagzungen. Die Schwingungen setzen sich im Rohr des Instumentes fort. Die Frequenz der Schwingung hängt von der Lippenspannung ab. Gespielt wird mittels eines "Zuges" ("Zugposaune"), das heißt, die längliche gewundene Schallröhre ist in zwei Teile gegliedert, die sich ineinander verschieben und somit verlängern oder verkürzen lassen. Der eine Teil enthält das Mundstück und den Schalltrichter (der bei Blasinstrumenten ziemlich allgemein "Stürze" genannt wird), der andere ist beweglich und erlaubt mittels eines Querstücks, das hin- und hergeschoben wird, die gewünschte Tonbildung. Der Klang der Posaunen ist mächtig, im langsamen Tempo sehr feierlich, hoheitsvoll. Ihre tonliche Beweglichkeit steht allerdings hinter der anderer Blasinstrumente zurück Heute wird überwiegend die Tenorposaune eingesetzt, daneben gibt es aber auch noch Alt-, Tenorbass- und Kontrabassposaune. Alle Posaunen werden klingend im Bass-Schlüssel notiert. Für Noten in höheren Lagen wird der Tenorschlüssel verwendet. Die Altposaune in Es weist den Tonumfang A - g2 auf, die Tenorposaune in B den Tonumfang E - d2, die Tenorbassposaune in B/F den Tonumfang 1D - c2 und die Kontrabassposaune in B den Tonumfang 1C - g1. » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Posaune spielen |
| Trompete (tp) Klasse: Blechblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Zu den Trompeteninstrumenten gehörendes Blasinstrument. Entwickelt aus der mittelalterlichen Fanfarentrompete, erhielt sie im 15. Jahrhundert ihre gewundene Form. Ca. 1816 entstand die noch heute gebräuchliche Ventiltrompete. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Trompete spielen |
| Tenorsaxophon (ts) Klasse: Holzblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Tenorsaxophon spielen |
| Tuba (tu) Klasse: Blechblasinstrument ![]() Image (C) Yamaha Europe Blasinstrument in Baßlage, das zur Familie des Horns gehört. Ausgestattet mit 3-5 Ventilen. Wird meist in drei Größen hergestellt. Baßtuba in b (Baritonhorn, Euphonium), Baßtuba in Es oder F (Bombardon) oder die Kontrabaßtuba in B oder C. Letztere wird meist in Militärkapellen (Helikon) eingesetzt. » Musiker, die dieses Instrument spielenMusiker, die Tuba spielen |
| Violine (v) Klasse: Saiteninstrument Die Violine (Geige) ist das Sopraninstrument der Familie der Violininstrumente. Es handelt sich um ein Streichinstrument, welches mit einem rosshaarbespannten Bogen gestrichen wird, die Saiten können aber auch mit den Fingern der rechten Hand gezupft werden ('Pizzicato'), um einen anderen Klangeffekt zu erzielen. Durch Aufsetzen des Dämpfers (eine Art Klemme, die den Steg am Schwingen hindert) wird die Schwingungsübertragung der Saiten auf den Resonanzkasten gemildert und der Klang der Violine abgedunkelt. Der Ton kann durch geringe Tonhöhenschwankungen (Vibrato) modifiziert werden. Im übrigen hängt die Tongestaltung von der Bodenführung ab, welche durch Druck, Streichgeschwindigkeit und Streichstelle die Dynamik, Artikulation und Phrasierung bestimmt. Der Korpus der Violine in der Form der beiden nach außen gerundeten Unter- und Oberbügel und dem nach innen gerundeten Mittelbügel besteht aus dem gewölbten Boden aus Ahorn, der ebenfalls gewölbten Decke aus Fichte oder Tanne mit zwei Schall-Löchern in f-Form und den senkrechten Seitenwänden oder Zargen aus Ahorn. Die Wölbungen entstehen nicht durch Spannung, sondern werden aus dem Holz herausgearbeitet. Das Holz muss aus akustischen Gründen gut getrocknet sein. Eine Geige wiegt ca. 400 Gramm. Man bezeichnet die Geiger als 'Tutti' im Orchester. Das bedeutet, dass mehrer Geiger die gleiche Stimme (nämlich 1. oder 2. Geige) spielen und der Einzelne nicht solistisch in den Vordergrund tritt, sondern die 'Stimme'. Für die Stimmen gibt es einen Stimmführer, der seine Truppe zusammenhalten muss. Eine herausragende Stellung nimmt die Konzertmeisterin ein. Sie spielt erste Geige am ersten Pult außen, gibt den Ton für das Stimmen der Instrumente an und übernimmt Soloparts. Die Notierung erfolgt im Violinschlüssel, der davon seinen Namen hat. Beim Anspielen der leeren Saiten einer Geige (also ohne mit den Fingern einen Ton zu greifen) erklingen die Töne g - d1 - a1 - e2, es handelt sich demnach um eine Quintenstimmung. Die Violine weist den Tonumfang g - e4 (auch bis a4) auf; im Flageolett (Finger nur ganz locker auf die Saite gehalten) wird d5 erreicht. » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Violine spielen |
| Vibraphon (vb) Klasse: Schlaginstrument Der Vorgänger des Vibraphon ist die Marimba. Beide stammen vom Xylophon (griechisch: xylos = Holz) ab. Beim Vibraphon sind die Stäbe aus Metall, anstatt wie bei der Marimba aus Holz. In die metallischen Resonanzröhren sind Drehscheiben eingebaut, die durch einen Elektromotor angetrieben, dem Vibraphon seinen charakteristischen Klang (Vibrato) geben. » Musiker, die dieses Instrument spielen Musiker, die Vibraphon spielen |
| Cello (vc) Klasse: Saiteninstrument Das Violoncelle (Cello) ist das Tenor-Bass-Instrument in der Familie der Violininstrumente. Die Korpuslänge beträgt 75-76 cm bei einer Gesamtlange von 125 cm; der Stachel zum Abstützen des Instuments auf dem Boden wurde um 1860 allgemein gebräuchlich. Die Notierung erfolgt klingend im Bass-Schlüssel, in höheren Lagen im Tenor- und Violinschlüssel. Beim Anspielen der leeren Saiten eines Cellos (also ohne mit den Fingern einen Ton zu greifen) erklingen die Töne C - G - d - a, es handelt sich demnach eine Quintenstimmung, ein Oktav tiefer als bei der Viola. Das Cello weist den Tonumfang C - a2 auf ; als Flageolett (Finger nur ganz locker auf die Saite gehalten) wird auch a4 erreicht. Das Cello stellt im Jazz eine Ausnahmeerscheinung dar. Musiker, die Cello spielen |
| Stimme (voc) Klasse: Musiker, die Stimme spielen |




















